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  chorbühne TRITONUS dresden  frauenchor femmes vocales    
 komponistin, chorleiterin, dozentin

chorbühne TRITONUS dresden



 

 



Die chorbühne TRITONUS dresden, ein Ensemble engagierter Amateur- Sänger, wurde 1986 von Sylke Zimpel gegründet und zählt derzeit ca. 30 Mitglieder.

Die spezifische Arbeitsweise von TRITONUS zeichnet sich darin aus, Programme zu Themen zu entwickeln, die für viele Menschen wichtig sind, aber trotzdem eher am Rande des gesellschaftlichen Interesses stehen. Diese Programme bestehen in der Regel zu 100 % aus Uraufführungen, d.h die Chorlieder und -sätze wurden von Sylke Zimpel eigens für TRITONUS geschaffen. Ein weiteres Charakteristikum besteht in der szenischen Realisierung dieser Programme und der Einbeziehung anderer künstlerischer Genres wie Schauspiel, Instrumentalmusik, Tanz, Pantomime oder Puppenspiel.

Nach den ersten Programmen "Keiner hats so süß wie wir" (1988) und "Meinwärts" (1990) hatte 1995 das Programm "rosinkess mit mandlen" (Jiddische Lieder, Tänze und Texte) Premiere, welches ca. 25 Aufführungen, u.a. in Israel, erlebte.

Ihm folgte 1999 das Bobrowski- Programm "DER WANDERER" mit 20 Aufführungen (u.a. in Litauen).

2002 hatte das Programm "gesänge aus dem falfischbauch" Premiere, welches sarkastisch- skurrile und merkwürdige Chorstücke aus dem 20. Jahrhundert zu einem beißend komischen Programm vereinte.

2005 führt die chorbühne TRITONUS dresden das Programm "Kanaschiwuä" mit Liedern nach Texten von Rose Ausländer sowie indianischen und afrikanischen Texten mit Schöpfungsmythen aus aller Welt auf.

2006/07 folgten Konzerte mit Lewandowski, Mozart, Tormis und schwedisch- norwegischer Romantik.

2009 Premiere des Programms "Freiheit unterm Sonnenschirm" nach Liedern und Podeststücken des "Duo Sonnenschirm" (Dieter Beckert / Jürgen B. Wolff)

Dezember 2012 Premiere von: "Die Flucht nach Ägypten".
Sämtliche Vorgänge, Zufälle und Ereignisse auf dem Weg durchs Königreich Böhmen. Und Wunder.
Szenisches Programm nach dem gleichnamigen Roman von Otfried Preußler mit Musik von Purcell über Mozart und Rachmaninow bis hin zum tschechischen Schlager – nicht zu vergessen originale Volkslieder beider Nationen.
Regie: Katja Heiser
Chorbearbeitungen und Leitung: Sylke Zimpel

November 2016 Premiere des szenischen Programms „Wohin ich gehe“ zum Thema Tod und Abschied. Regie: Katja Heiser
 


 

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frauenchor femmes vocales


 


Der Frauenchor femmes vocales wurde 1995 von Sylke Zimpel gegründet.

Ihr Ziel war es, in Dresden einen Klangkörper zur Interpretation anspruchsvoller Frauenchorliteratur zu etablieren.
Seitdem ist die Anzahl der Mitglieder auf etwa zwanzig Sängerinnen im Alter von 20-35 Jahren angewachsen. Neben der wöchentlichen intensiven Probenarbeit findet der Chor sich zu mindestens einem Probenwochenende im Jahr zusammen.

Die ersten Programme umfassten vornehmlich europäische Volkslieder in Originalsprachen sowie einige aus dem Mittelalter überlieferte Weisen.
Dabei arbeiteten der Chor u.a. mit den Musikern Hannes Heyne und Andreas Böttger zusammen.

Ein Schwerpunkt des Chores ist die Aufführung von Kompositionen der Chorleiterin.
Dazu gehörten im Programm "wenn du mich anblickst..." die von Sylke Zimpel vertonten Texte "Gedichte der Mütter" der chilenischen Literatur-Nobelpreis-Trägerin von 1945, Gabriela Mistral. Die Lyrikerin beschreibt darin die Gefühle eines Mädchens während seiner ersten Schwangerschaft.

Großen Anklang fand der Chor mit diesem Werk und den Stücken von Karin Rehnqvist im Juni 2000 als die jungen Frauen es anlässlich des "Festes der 2000 Frauen" in der Alten Oper in Frankfurt/Main zur Aufführung brachten.

2001 trat der Chor mit einem Programm zeitgenössischer Liederzyklen in Erscheinung. Darunter fanden sich geistliche Stücke (A.Caplét), Volksliedbearbeitungen (G.Ligeti, H.Alfvén) und Vertonungen lyrischer Texte (K.Rehnqvist, P.Eben).

2003 erarbeitete der Chor ein Programm mit zeitgenössischen Liedern und Zyklen, diesmal von Wilfried Hiller, Jürgen Golle, Nancy Telfer u.a.
Zu diesem Programm gehörten auch die "Lieder vom Wegrand" von Sylke Zimpel.

2006 feierte das Programm "Neuer Tag Neue Nacht" mit der Uraufführung des Zyklus nach Texten von Rose Ausländer seine Premiere. Neben der schwerpunktmäßig vorkommenden Literatur aus Nord- und Osteuropa wagte sich der Chor erstmals an ein größeres Werk in Spanischer Sprache: der Zyklus "Spanische Suite" des (immerhin) kroatischen Komonisten Emil Cossetto.

2007 führte femmes vocales u.a. eine Händel- Kantate auf (mit Orchester), sowie einen größeren Liederzyklus von Veljo Tormis.

2009 Premiere des Programms "…dass Töne tragen können"

2011 Doppelchörig-kammermusikalische Aufführung der "Messa Olevanese" durch femmes vocales verstärkt durch Gastsängerinnen (insgesamt 35 Sängerinnen) in der Dreikönigskirche sowie der Kathedrale Dresden

2012 Uraufführung des Liederzyklus "Gesang zwischen dir und mir" nach Liebesgedichten zeitgenössischer Dichterinnen

2013/14 Uraufführung der Wiegenlieder für Frauenchor

2015 Uraufführung des Liederzyklus "Üna föglia da coller" (Ein Blatt vom Haselstrauch) “ nach Gedichten von Luisa Famos gemeinsam durch den Damenchor Chursüd (Schweiz) und femmes vocales in Dresden, Chur und Tomils

2016 Uraufführung der Frauenchor-Bearbeitung des "Abendsegens" von Engelbert Humperdinck

 


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